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Yogaphilosophie: Abhyāsa und Vairāgya – Freude an der Praxis finden

Yogaphilosophie: Abhyāsa & Vairāgya – diese beiden Qualitäten bilden das Herzstück eines achtsamen Übungsweges.

Die Anstrengung, bei deiner Praxis dranzubleiben, nennt man Abhyāsa – eine kontinuierliche Praxis braucht Disziplin 😅😬😎 – nicht als Zwang, sondern als eine innere Entscheidung, sich auszurichten.

Diese beiden Kräfte sind wie zwei Flügel eines Vogels 🕊️: Nur gemeinsam ermöglichen sie eine ausgewogene, tragfähige Praxis.

Gemeinsam mit einer Offenheit gegenüber den Ergebnissen, die Vairāgya genannt wird, treten wir in einen Yogazustand der Freude ein 🌞

Wenn wir üben – mit Hingabe und innerer Freiheit – entsteht eine Freude, die still und kraftvoll ist.

Wenn wir im eigenen Fluss bleiben 🏄‍♀️, spüren wir, was wirklich da ist – und genießen die Erfahrung 😌

Und – wie im Yoga Sūtra 1.14 beschrieben – wir werden nicht stolz auf unsere Praxis, noch führt sie zu Gleichgültigkeit gegenüber anderen ♡

〰️〰️〰️ Lasst uns unseren Umgang mit der Praxis gestalten: diszipliniert – aber moooolto tranquillo 🐢

Im Zentrum der Yogaphilosophie steht das Citta, unser „meinendes Selbst“. Es ist jener innere Raum, in dem Eindrücke gespeichert, Gedanken geboren und Emotionen bewegt werden.
Yoga – so beschreibt es das Yoga Sūtra im zweiten Vers – ist das zur Ruhe kommen der Bewegungen dieses Citta:
„Yogaś citta-vṛtti-nirodhaḥ“ (YS I.2)

Abhyasa & Vairagya

Doch es geht nicht darum, das Denken abzustellen. Vielmehr lernen wir, uns nicht mehr vollständig mit den Bewegungen des Geistes zu identifizieren.
Gedanken kommen, Gefühle entstehen – aber wir bleiben nicht darin verstrickt.

Abhyāsa und Vairāgya helfen uns dabei:
👉 Abhyāsa bringt Beständigkeit ins Üben, so dass sich das Citta beruhigt wie ein aufgewühlter See, der langsam klar wird.
👉 Vairāgya gibt uns den Raum, Dinge ziehen zu lassen – Bewertungen, Reaktionen, alte Prägungen.

Mit der Zeit entsteht ein inneres Erkennen: Ich bin nicht mein Gedanke, nicht meine Stimmung, nicht mein Schmerz.
Ein ruhiges, weites Spüren tritt hervor – manchmal zart, manchmal kraftvoll. Das ist die Stille, aus der Freude entsteht.

Diese innere Freiheit ist kein Ziel in der Ferne. Sie ist ein Prozess – erfahrbar im Alltag, auf der Matte, im Kontakt mit anderen.
Wenn das Citta klar wird, begegnen wir dem Leben präsenter, wacher – und liebevoller.

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Kommentare

Ein Kommentar zu „Yogaphilosophie: Abhyāsa und Vairāgya – Freude an der Praxis finden“

  1. […] Abhyasa & Vairagya […]

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