🐍 Asanas bringen Körper, Gedanken und Gefühle in Bewegung.
Sie machen Blockaden bewusst – und eröffnen den Weg zu innerer Freiheit.
Wie Asanas wirken
🐍 Immer wenn wir Asanas üben, entstehen vielfältige psychische Erfahrungen. Diese haben das Potenzial, tiefsitzende emotionale Blockaden aufzulösen. Und ganz nebenbei wird der Körper gesünder, leichter, harmonischer. Gedanken und Gefühle kommen in Schwingung. Für uns werden innere Widerstände, Nervosität oder gefühlloses, „roboterhaftes“ Üben bewusst – und daher wandelbar.
Wie nebenbei wird der Körper gesünder, leichter, harmonischer
🐍 Asanas wirken also, indem sie unsere Aufmerksamkeit auf innere psychophysische Prozesse lenken. Mit einem gewissen inneren Abstand beginnen wir als Zeugen automatisch ablaufende Dynamiken zu beobachten. Zwischen Tun und Nicht-Tun wächst das Bewusstsein für unsere Energiequalität. Sie kann fließend, stagnierend, schwach oder schwankend sein. Energie kann gleichmäßig oder ungeduldig, hart oder nachlässig sein. Vor allem ist sie wandelbar.
Asanas wirken zwischen Tun und Nicht-Tun
🐍 Im Hier und Jetzt angekommen, finden wir eine Verbindung mit dem, was tatsächlich ist. Es öffnet sich der viel beschworene Raum für Achtsamkeit. Wir erkennen einschränkende Gedankenmuster, die zu den immer gleichen Reaktionen führen. Die Beobachtung von Körper und Geist wird uns auch „off the mat“ zur Gewohnheit. Mehr und mehr wird uns klar, wie oft wir unreflektiert, wie auf Autopilot unterwegs sind.
Wir wollen mehr emotionale Leichtigkeit und finden immer weniger Sinn darin, unsere Gedankenmuster, Haltungen, Meinungen zu verteidigen. Warum? Weil wir merken, dass es uns unnötig beschwert. Wir wollen in den Flow, um den es tatsächlich geht. Wir werden bereit, loszulassen, zu vertrauen, uns tatsächlich tragen zu lassen.
Einschränkende Muster erkennen
🐍 Wenn also Asanas mit der Zeit nicht mehr nur Feld psychophysischer Erfahrungen sind, spüren wir mehr Freiheit. Mit der Zeit entsteht in uns ein Gefühl von Gelöstheit. Der Raum scheint unendlich weit zu werden und die Zeit still zu stehen. Alles Zwanghafte fällt von uns ab. Wir empfinden unsere Asanapraxis als Meditation in Bewegung – als Yogasana.
Die Matte ausrollen
🐍 Manche YogiNis drückten es in einem Satz aus: „Do your practice and all is coming“ – im Vertrauen, dass alles, womit wir uns unbewusst belasten, durch eine regelmäßige Praxis früher oder später einfach von uns abfallen wird. Damit Asanas tatsächlich wirken, braucht es freilich Kontinuität und das Wissen, wie eine ausgewogene Klasse gestaltet wird.
„Do your practice and all is coming“
Eine wissenschaftlich fundierte Perspektive auf die Wirkung von Yoga auf Emotionen findest du im Artikel: Yoga as a therapeutic intervention for emotional health (National Library of Medicine) .
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